Wichtige Termine auf einen Blick PDF Drucken E-Mail
Datum Uhrzeit Beschreibung

12. - 24.05.17 Fahrt nach Kiew
20. - 29.05.17 Fahrt nach Omsk
24.05.17 Sportfest
29.05.17 Elternsprechtag 9. - 12. Klasse
30.05. - 02.06.17 Teamtage 7a/7c/7b/7d
01.06.17 Orientierungsarbeit 8 Englisch
06.06.17 Orientierungsarbeit 8 Deutsch
08.06.17 Orientierungsarbeit 8 Mathematik
12.06.17 Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse 13
12. - 14.06.17 mündliche Prüfungen in der Fremdsprache 10
ab 19.06.17 zusätzliche mündliche Prüfungen 13
22.06.17 Schulcup Russisch
03. - 14.07.17 Werkstatttage 8
ab 10.07.17 zusätzliche mündliche Prüfungen 10

 
Fahrt zu den Seelower Höhen am 10. Mai 2017 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 23. Mai 2017 um 19:53 Uhr

Das Deutsch-Russische Forum e.V.  lud zu einer Forums- und Erinnerungsfahrt ab Berlin nach Seelow und dem Besuch der Gedenkstätte Seelower Höhen am Mittwoch, 10. Mai 2017 ein. Schüler der 12. Klasse unserer Schule waren dazu ebenfalls eingeladen.

Gemeinsam ehrten Mitglieder und Freunde des Forums, einschließlich wir Schüler, die Opfer des Zweiten Weltkrieges in der Gedenkstätte Seelower Höhen mit stillem Gedenken und legte eine Nelke nieder.

Anschließend fand eine Führung statt, in der wir erfuhren, dass die Gedenkstätte Seelower Höhen ein historischer Ort einer der wichtigsten militärischen Operationen am Ende des Zweiten Weltkrieges ist, ebenso wie eine der ersten sowjetischen Kriegsgräberstätten und Denkmale für die Gefallenen der Roten Armee sowie späterer Gedenkort.

An der abschließenden Gesprächsrunde zur Erinnerungskultur nahmen zwei russische Generäle, ein Historiker sowie der Landrat Gernot Schmidt teil.

Die Leiterin des Museums Kerstin Niebsch überreichte den Schülern ihre Visitenkarte mit dem Wunsch, dass unsere Schule die Erinnerung an die Opfer des zweiten Weltkrieges wach hält und die Gedenkstätte für einen lebendigen Geschichtsunterricht nutzt.

D. Scharrer

 

 
Musikkurs der 12. Klassen besucht außergewöhnliches Konzert am Gendarmenmarkt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 23. Mai 2017 um 19:24 Uhr

Am 30. März 2017 war der Musikkurs der Jahrgangsstufe 12 einmal mehr zu Gast im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt.

Die Konzertreihe Across the Border möchte junge Menschen auf musikalische Entdeckungsreisen mitnehmen, bei denen die Grenzen zwischen klassischer Musik, Jazz und anderen Genres bewusst überschritten werden.

Konzerthaus Berlin ©Sebastian RungeAus drei Angeboten innerhalb dieser Konzertreihe wählte der Kurs das Konzert „Timeless“, das vom A-cappella-Sextett Sjaella und von der HipHop-Band H.O.L.D. gestaltet wurde.

Durch die Zusammenarbeit der beiden Institutionen Konzerthaus Berlin und Universität Potsdam erhielten die Schülerinnen und Schüler zuvor eine Werkeinführung, die sie auf das Konzert einstimmte. Dazu kamen eine Potsdamer Musik-Lehramtsstudentin und ihre Dozentin in unseren Unterricht und bereiteten den Konzertbesuch inhaltlich vor. Die Kursteilnehmer lernten dabei z. B. Besonderheiten der A-cappella-Musik verschiedener Epochen kennen und erfuhren Wissenswertes über Sjaella. Aber auch die praktische Erprobung kam nicht zu kurz. So wurde unter Anleitung der Studentin ein A-cappella-Satz einstudiert, der mit groovigen Rhythmen begleitet wurde.

Einen Tag darauf trafen wir uns vor dem Konzerthaus und waren gespannt, was uns erwartete.

Der rbb-Moderator Ulf Drechsel übernahm eine kurze Konzerteinführung und stellte die Musikerinnen und Musiker vor.

Die sechs jungen Leipziger Sängerinnen von Sjaella, die bereits mehrere Preise auf nationaler und internationaler Ebene gewannen, brachten Werke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen zu Gehör. Das Programm spannte dabei einen musikalischen und zeitlichen Bogen von der Musik der Renaissance bis hin zu einem populären Song unserer Zeit. In der ersten Abteilung erklangen Werke von Renaissance- und Frühbarockmeistern wie John Dowland und Henry Purcell sowie meist sechsstimmig (!) arrangierte Sätze deutscher, schwedischer und norwegischer Volksweisen. In der zweiten Abteilung wurde dann das Genre gewechselt. Mit rhythmischer Unterstützung der HipHop-Band (p, b, dr) erklang zeitgenössische Musik, die in „Stronger than me“ von Amy Winehouse ihren Höhepunkt fand.

Die Meinungen gingen bei der Frage, welcher Teil der bessere war, auseinander. Aber alle befanden einhellig, dass es beeindruckend war, wie wandlungsfähig die Stimmen von Sjaella sind und wie es ihnen bei jedem Stück meisterlich gelang, die unterschiedlichen stimmlichen Anforderungen des jeweiligen Genres zu bewältigen. Die Sängerinnen fühlen sich offenbar in jedem Stil zu Hause, ganz gleich ob Renaissance, Klassik, Jazz oder Pop.

Sörine Selle, Kursleiterin

 

 
Unsere Studienfahrt nach England 27.03. bis 01.04.2017 PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 21. April 2017 um 20:54 Uhr

Auch in diesem Jahr fieberten wir schon Monate im Voraus der Fahrt entgegen. Einige Schüler hatten bereits Erfahrungen gemacht, andere reisten zum ersten Mal in das Land unserer ersten Fremdsprache. Einige Bedenken und Ängste gab es schon. Würden die Engländer die Schüler, würden wir die Engländer verstehen?
Mitten in der Nacht ging es von der Schule aus im Reisebus los, von Müdigkeit keine Spur. Die hatte die Aufregung vertrieben. Insgesamt fuhren wir durch 5 Länder: Deutschland, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Großbritannien. Nach einem dicken Stau und einer gefühlten Ewigkeit an der Grenze Frankreich-Großbritannien standen wir dann endlich auf der Fähre im kalten, sonnigen Meereswind. Abends wurden wir müde, aber doch sehr neugierig und gespannt von unseren “organisers“ Chris und Jeune sehr freundlich empfangen. Die Gastfamilien brachten uns mit ihrem Auto in die Familien. Pro Familie wohnten 2 bis 3 Schüler. Am Dienstag erwartete uns die wunderbare Stadt Brighton am Meer mit einem Sonne-Wolken-Mix als auch eine Stadt-Rallye, die gar nicht so einfach zu bewältigen war. Aber Gespräche mit Einheimischen und zahlreichen Englisch sprechenden Menschen halfen uns die Antworten und sehenswerte Orte, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zu finden. Besonders aufregend war der Brighton-Pier mit gefräßigen Möwen, die es auf unsere Snacks bestehend aus Fish and Chips, sea food, ice cream und anderen Leckereien abgesehen hatten. Der Jahrmarkt dort zog uns magisch an. Der interessante, steinige Strand bot eine willkommene Erholung nach den anstrengenden Fußmärschen und zahlreichen englischen Gesprächen, durch die unsere Bedenken die Sprache betreffend beseitigt wurden.
Am Mittwoch lernten einige Schüler London kennen, andere konnten ihr Kenntnisse erweitern und vertiefen. Die Stadtrundfahrt gab uns einen sehr hilfreichen Überblick und wir lernten sehr viel, unter anderem wer ein richtiger Londoner, ein Cockney sein will, muss im Umkreis der Bow Church geboren sein und die Glocken der Kirche gehört haben können. Wir erfuhren auch, dass es in England nicht regnet, sondern die Sonne flüssig scheint. Zu Hause schon vorbereitet ging es den individuellen Plänen entsprechend auf Shopping- und Sightseeing-tours.
Hastings in der Grafschaft East Sussex war für viele von uns das interessanteste Ziel. Wieder mit einem Aufgabenblatt bewaffnet mussten schwierige Fragen beantwortet werden. Wie wohl wir uns doch gefühlt haben die Lösungen am Ende gefunden zu haben. Wieder kamen wir mit vielen Menschen ins Gespräch, kletterten schweissgebadet auf Hügel um etwas über die Geschichte zu erfahren, lernten, dass es hier die für die englische Geschichte sehr wichtige Norman Conquest mit der Battle of Hastings gab, wurden mit Namen wie Harold Godwinson, William the Conqueror bekannt gemacht.
Die Sonne begleitete uns den ganzen Tag und wir konnten in den wohl verdienten Erholungspausen im weichen Gras der Hügel mit herrlicher Aussicht auf das Meer, Hastings Castle, Hastings Country Park und die Stadt, als auch am Strand beim Rauschen der Wellen und wunderbaren Gesprächen herrlich entspannen. Die Geschichte war in dieser Stadt in jedem Winkel zu spüren, sei es in Buchläden, in denen Bücher sogar massenhaft in der Toilette zu finden waren, als auch in zahlreichen Trödel- und Antikgeschäften. Museen stillten unseren Wissensdurst zusätzlich. Und wieder waren wir stolz die Gelegenheiten Englisch zu sprechen genutzt zu haben. Es war natürlich auch besonders hilfreich erfahren zu haben, dass “please“ und “thank you“ die wichtigsten Wörter im Englischen sind.
Am Freitag verabschiedeten wir uns schon wieder von unseren Gastfamilien, bei denen wir uns sehr wohl gefühlt haben, um nach London zu fahren. An diesem Tag erwartete uns die Herausforderung die Londoner Verkehrsmittel zu nutzen, die Travelcard war eine große Hilfe. Auf dem Plan standen heute wieder Sehenswürdigkeiten, aber auch Shopping durfte nicht fehlen. Belagert wurden unter anderem Victoria’s Secret und die Oxford Street. Schnell war klar, wo es das Beste zu ergattern gab.
Nach einem sehr fußunfreundlichem Tag, aber mit Sonnenschein, vielen neuen Erfahrungen und tollen Erlebnissen fanden alle problemlos zurück nach North Greenwich, wo der Bus bereits auf uns wartete um uns sicher durch 5 Länder nach Hause zu bringen.
Dennoch bleibt uns nicht nur die Erinnerung, einige Adressen wurden getauscht und so bleibt die Kommunikation auch über die Grenzen hinweg bestehen. Wir freuen uns auf das, was kommen wird. Einige unserer Broschüren sind stellvertretend für uns in England geblieben.
Besonderen Dank für die Vorbereitung und Durchführung der Fahrt gilt den Mädels der Englisch-AG “In Action“: Mathilde Bochentin, Ella Spengler, Annalena Mügge, Lara Lukaschewitsch, Sarah-Eileen Hannemann, Anna-Sophie Hiller, Tessa Steinke, Sofia Nicolaou.
Diese Mädels waren auch maßgeblich an der Erstellung der Broschüre über unsere Schule beteiligt, die ein prägnantes Bild unserer Schule vermittelt.

 
Auf den Spuren der Berliner Mauer PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 21. April 2017 um 20:50 Uhr

Im Rahmen unseres Semesterthemas zur doppelten deutschen Staatsgründung besuchte der Geschichtskurs 13b am Donnerstag, den 31.März, die Bernauer Straße, welche durch die Berliner Mauer von 1961 bis 1989 in besonderer Weise geprägt wurde. Heute befindet sich dort die Gedenkstätte Berliner Mauer.
Durch eine Führung über das Areal und entlang der Berliner Mauer bekamen wir diesen bedeutenden Ort anschaulich vor Augen geführt und verstanden von der damaligen Situation viel mehr, als wir jemals durch Texte und Bilder hätten verstehen können.

Anschließend hatten wir ein Zeitzeugengespräch mit Jörg Hildebrandt, dem Ehemann der früheren brandenburgischen Arbeits- und Sozialministerin Regine Hildebrandt. Er studierte vor dem Bau der Mauer Publizistik und Geschichte an der FU Berlin und lebte in der Bernauer Straße – während das Wohnhaus auf dem Boden Ost-Berlins stand, gehörte der Bürgersteig bereits zu West-Berlin. Herr Hildebrandt erzählte uns erschütternde Erlebnisse aus seiner Zeit in der Bernauer Straße. Herr Hildebrand sagte: „Für mich waren Deutschland und Berlin nie geteilt, es waren für mich immer ein Land und eine Stadt.“

Anne Fischer, 13b

 
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