Maxim Gorki Gesamtschule Kleinmachnow
Auf Spurensuche im Lausitzer Seenland PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 18. Juli 2017 um 22:12 Uhr

Eine Fachexkursion im Rahmen des Unterrichts Politische Bildung führte uns in den Süden von Brandenburg, um live vor Ort einen Eindruck zu bekommen, was es bedeutet, wenn sich eine ganze Region den Herausforderungen eines wirtschaftlichen Strukturwandels stellen muss. Die Zeiten der Braunkohle, einst wichtigster Arbeitgeber und immer noch unverzichtbarer Energielieferant, sind endlich geworden. Und die Menschen in der Lausitz suchen nach neuen Perspektiven. Nach einer Befahrung des Tagebaus Welzow-Süd konnten wir am Rand des neu entstehenden Großräschener Sees, dessen Flutung in den nächsten zwei Jahren abgeschlossen sein soll, und auf der Tribüne des Lausitzringes eine kleine Vorstellung davon gewinnen, welche gewaltigen Umwälzungen und Anstrengungen nötig sind, um die Lausitz der Natur und Gesellschaft zurückzugeben und für die Zukunft attraktiv und lebensfähig umzugestalten.

Katrin Schöning, Fachlehrerin Politische Bildung

 

 
NFTE - Nichts Für traurige Einfälle PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 16. Juli 2017 um 20:03 Uhr

Haben wir uns nicht alle schon mal gedacht, dass irgendetwas in unserem Leben fehlt?! Irgendetwas, was die Welt noch nicht erblickt hat und was uns den Alltag so viel erträglicher machen könnte?!….Vermutlich.

Aber wer hätte wohl gedacht, dass es sich dabei um einen „Liebes-Leben-Organizer“, eine „ Sonnencreme-Kabine“ oder eine „wechselbare Schuhsohle“ handeln könnte.

Solche Ideen waren es nämlich, welche die 12. Klasse der Maxim-Gorki Gesamtschule an ihrem Abschlusstag des NFTE-Projektes vorzuweisen hatte. Aufregung, Spannung, aber auch Freude lagen in der Luft, als sie sich den kritischen Blicken der Wirtschaftsjury stellten. Diese Präsentation ihrer bildete den Höhepunkt des Seminarkurses, auf den sich die Schüler schon ein halbes Jahr lang vorbereitet hatten.

Dabei fing alles so entspannt und ruhig in diesem Schuljahr an, als Frau Hennicke der 12a mitteilte, dass sie am „Network for Teaching Entrepreneurship“, kurz NFTE, teilnehmen würden und sie zu richtigen „Entrepreneuren“ werden würden.

Ziel des Projektes ist es, Jugendlichen den Berufs des Unternehmers näher zu bringen und im Selbstversuch eine Idee, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu entwickeln und diese in die Realität umzusetzen.

Als erstes begann das fröhliche Ideensammeln, Analysieren von Marketingstrategien und das stetige Kennenlernen von neuen Fachbegriffen, wobei die Aussprache des Wortes „Entrepreneur“ einen anfangs fast in den Wahnsinn getrieben hat.

Nicht nur für Schüler war das Projekt eine erfrischende Abwechslung vom sonst doch allzu theoretischen Lehrplan, denn nicht nur sie mussten sich einiges neues Wissen zur Wirtschaft aneignen, sondern auch Frau Hennicke, die sich selbst als, ich zitiere: „kompletten Wirtschaftsbanausen“ bezeichnete.

Im Fokus des Kurses stand aber nicht nur die Vermittlung von Hardskills, zum Beispiel wie ein Unternehmen aufgebaut ist oder welche Faktoren man für den Endpreis seines Produktes berücksichtigen muss, sondern auch die Entwicklung von Softskills, wie der Umgang mit Konkurrenz oder das Erlernen von Arbeitseinteilung.

Gerade letzteres war essentiell notwendig, da vor allem im späteren Verlauf viel Selbstarbeit gefordert war und den Schülern freie Hand gelassen wurde, wie sie ihr Produkt präsentieren oder umsetzten. Sowohl den Schülern als auch der Lehrerin gab es die Möglichkeit, selbst Gedanken und Ideen zu realisieren, von denen sie selbst überzeugt waren, egal ob es sich dabei um einen Fitnessriegel oder ein Wohnheim, der etwas anderen Art handelte.

Viele der Schülerinnen und Schüler haben dadurch mehr Selbstvertrauen entwickelt und am Ende konnte jeder von sich behaupten, dass er von seiner Idee überzeugt war und sich den Fragen der Jury gestellt zu haben.

Als der Tag der Entscheidung gekommen war und es kein Zurück mehr gab, hat jeder gezeigt, was er/sie kann und seinen/ihren Mann gestanden, der eine Schweiß gebadet, der andere mit einer zitternden Hand, aber keiner hat es bereut, diesen Schritt gewagt zu haben. Denn das heißt es, ein „Entrepreneur“ zu sein: Ein Problem zu erkennen, was kein anderer bis jetzt gesehen hat. Eine Lösung zu finden, wo keine zu sehen scheint und diese unablässig zu verfolgen und nicht aufzugeben, die Wege zu ändern, aber niemals das Ziel.

Roman Reich (12a)

 

 
Noch keinen Lesestoff für die Sommerferien?? ? PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 09. Juli 2017 um 22:19 Uhr

Dann kommt zum Büchertausch!

Am 13. und 14. Juli in der 1. und 2. Hofpause in der Bibliothek (R 004) und am Sportspieletag auf dem Schulhof!

Und so funktioniert der Büchertausch:
Schaut zu Hause nach, was ihr so findet an unterhaltsamen, spannenden, lehrreichen, lustigen Büchern, die ihr nicht mehr braucht, und tauscht sie nächste Woche gegen neuen Lesestoff für die Ferien!
Vielleicht findet ihr ja auch etwas für Freunde, Geschwister, Eltern …

Wir freuen uns auf einen regen Tauschhandel!

Eure Bibliotheks-AG

Außerdem könnt ihr in der Bibliothek Bücher über die Ferien ausleihen!

 
Freunde treffen sich wieder PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 11. Juni 2017 um 22:25 Uhr

Im Januar 2017 besuchten uns 10 Jungen und Mädchen von unserer Partnerschule aus der Ukraine. In 12 Tagen haben wir gemeinsam gelernt, sehr tolle und interessante Sachen unternommen, einige Highlights waren zum Beispiel das Perlendrehen und das Glasfusing. Natürlich haben wir auch eine Stadtrundfahrt gemacht und andere Sehenswürdigkeiten angesehen und viele Dinge erlebt. Alle Familien haben auch privat sehr viel mit ihren Gästen unternommen. Und die gemeinsamen Tage gingen sehr schnell vorbei. Nach vier Monaten haben wir uns dann in der Ukraine (Kiew) wieder getroffen. Das Wiedersehen mit den ukrainischen Schülern war sehr aufregend und schön. Als wir mit dem Flugzeug gelandet sind, haben wir die ersten Eindrücke von der Großstadt bekommen. Alle waren sehr erstaunt, dass es doch so anders aussieht als in Deutschland. Nicht nur die Stadt sieht anders aus, auch das ganze Schulsystem ist ein anderes. Die Schule haben wir gleich, nachdem wir von den Gastgeberfamilien herzlich begrüßt wurden, kennen gelernt. Die Schule war sehr schön und groß, es werden dort Schüler von der 1. bis zur 11. Klasse unterrichtet. Wir haben auch am Unterricht und verschiedenen Workshops teilgenommen, die immer sehr viel Spaß gemacht haben. Einmal haben wir professionellen Malunterricht bekommen, den alle sehr schön fanden und mit den Ergebnissen waren alle sehr zufrieden. In dem zweiten Projekt haben wir aus Stroh einen Engel geflochten. Am Anfang konnten sich viele nicht vorstellen, dass das Spaß machen kann. Es hat aber jedem sehr gut gefallen. Wir haben auch mehrere Sehenswürdigkeiten besichtigt und haben noch viele andere Sachen unternommen. Wir waren im staatlichen Opernhaus und sahen das Ballett "Romeo & Julia". Für unser Abschlussfest haben wir eine ukrainische Spezialität, Wareniki mit Kirschen, Quark oder Mohn, vorbereitet. Es war eine tolle Feier. Bei diesen Reisen sind auch sehr viele Freundschaften entstanden, wir werden uns auch weiterhin treffen und Kontakt halten. Die Reise nach Kiew hat allen sehr gut gefallen und wenn jemand mal Interesse hat auch so einen Austausch mitzumachen, dann könnt ihr euch gerne bei

Finja Brendicke 7b und Sophie Stübert 9b melden.

 
Fahrt zu den Seelower Höhen am 10. Mai 2017 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 23. Mai 2017 um 19:53 Uhr

Das Deutsch-Russische Forum e.V.  lud zu einer Forums- und Erinnerungsfahrt ab Berlin nach Seelow und dem Besuch der Gedenkstätte Seelower Höhen am Mittwoch, 10. Mai 2017 ein. Schüler der 12. Klasse unserer Schule waren dazu ebenfalls eingeladen.

Gemeinsam ehrten Mitglieder und Freunde des Forums, einschließlich wir Schüler, die Opfer des Zweiten Weltkrieges in der Gedenkstätte Seelower Höhen mit stillem Gedenken und legte eine Nelke nieder.

Anschließend fand eine Führung statt, in der wir erfuhren, dass die Gedenkstätte Seelower Höhen ein historischer Ort einer der wichtigsten militärischen Operationen am Ende des Zweiten Weltkrieges ist, ebenso wie eine der ersten sowjetischen Kriegsgräberstätten und Denkmale für die Gefallenen der Roten Armee sowie späterer Gedenkort.

An der abschließenden Gesprächsrunde zur Erinnerungskultur nahmen zwei russische Generäle, ein Historiker sowie der Landrat Gernot Schmidt teil.

Die Leiterin des Museums Kerstin Niebsch überreichte den Schülern ihre Visitenkarte mit dem Wunsch, dass unsere Schule die Erinnerung an die Opfer des zweiten Weltkrieges wach hält und die Gedenkstätte für einen lebendigen Geschichtsunterricht nutzt.

D. Scharrer

 

 
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