Projekttag „Die UN-Millenniumsentwicklungsziele und Fairer Handel am Beispiel der Philippinen“ PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 19. Dezember 2010 um 15:15 Uhr

„Krass!“ – „Das geht doch gar nicht!“ – „Das ist ja eklig!“ – „Voll unfair!“

philippinenSo und ähnlich hörte es sich an, als am 07. und 16.12.2010 die SchülerInnen der Kurse Politische Bildung Klasse 11 und 10a zwei Mitglieder des Carpus e.V. Cottbus zu Gast hatten. Nena Abrea und Uwe Berger brachten verschiedene Materialien, Technik und vor allem viele Ideen und Informationen mit, um aus der Perspektive der sicheren, jungen Spaß- und Facebook-Generation in Deutschland den Blick für Länder mit extremer Armut und Ungleichheit zu öffnen. „Die UN-Millenniumsentwicklungsziele und Fairer Handel am Beispiel der Philippinen“ ist ein Projekttag, an dem mit Interaktion, Powerpointvortrag und Quiz, Rollenspielen und Gruppenarbeit die Ungleichgewichte auf dieser Welt allgemein und auf den Philippinen im Besonderen anschaulich und (eigentlich un-) vorstellbar werden. Nena Abreas Berichte und kurzen Filmsequenzen über das Leben der Menschen in den Slums von Manila berührten durch ihre Authentizität, denn sie selbst stammt aus den Philippinen und hat an der Cottbuser Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Umwelttechnologie und Ressourcenmanagement studiert. Dass in vielen Bereichen die Politik offensichtlich versagt hat und die gesetzten Ziele bis zum Jahr 2015 nicht erreicht werden können, hinterließ die TeilnehmerInnen teils mit Unverständnis, teils mit Ungeduld und Ideen für eigenes Tun. Und dass man dafür auch ganz kleine, unkomplizierte Schritte im Alltag gehen kann, bewies der Kurs Politische Bildung Klasse 11 mit der Organisation eines Verkaufsstandes mit Produkten aus dem fairen Handel: von Kaffee und verschiedenen Teesorten über Schokoladen und kunsthandwerkliche Waren wurde so ein Eine-Welt-Laden unterstützt, der aus den Erlösen verschiedene Projekte in Entwicklungsländern fördert.

Ein Tag, an dem die Welt ganz klein und Politik erlebbar wurde.

Katrin Schöning, Fachlehrerin Politische Bildung

 
Schulpartnerschaft mit Nordahl- Grieg- Schule in Bergen/ Norwegen geht weiter PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 19. Dezember 2010 um 15:12 Uhr

norwegenBereits zum zweiten Mal in diesem Jahr konnte die Maxim- Gorki- Gesamtschule Kleinmachnow in der Zeit vom 2.  bis 5. Dezember 2010 Gäste aus Norwegen empfangen.

Anlässlich der Teilnahme am 4. Nordahl- Grieg- Gedenklauf –veranstaltet durch den Laufclub Kleinmachnow- nutzten 2 Schüler, 2 Schülerinnen und 2 Kolleginnen der Nordahl- Grieg- Schule Bergen die Reise, um unsere Schule sowie Land und Leute kennen zu lernen. Ausflüge führten sie dabei nach Berlin und Potsdam. Im Rahmen einer Präsentation vor Schülervertretern, Elternvertretern und weiteren geladenen Gästen stellten unsere Gäste am Freitag, dem 3. Dezember 2010, ihre Schule und ihre Heimatstadt vor. Die Anwesenden nutzten die Veranstaltung zu einem regen Informationsaustausch.

Die Schüler waren in Gastfamilien untergebracht und konnten so ihre Deutsch- Kenntnisse anwenden. Ein großes Dankeschön gebührt unseren Gastfamilien, die unsere Gäste sehr liebevoll betreut haben. Der Abschied fiel allen schwer, aber wir sehen uns im Mai 2011 wieder. Anlässlich des Nationalfeiertages am 17. Mai sind unsere Schüler nach Bergen eingeladen.  Viele Schüler haben schon ihr Interesse zur Teilnahme an dem Schüleraustausch bekundet.

Schmidt/ Verantwortliche Kooperation mit Norwegen

 
Mit Pauken und Trompeten... PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 12. Dezember 2010 um 18:50 Uhr

bethkeIm November 2010 erlebten die Klassen 7c und 7d Schulunterricht der besonderen Art. Alle Klassen des 7. Jahrganges absolvieren im Rahmen des Musikunterrichts einen Lehrgang in Instrumentenkunde. Für die Vorstellung der Familie der Blechblasinstrumente konnte Posaunist und Allroundblechbläser Dieter Bethke von der Städtischen Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Potsdam gewonnen werden, der die Einladung nach Kleinmachnow gern annahm. Herr Bethke brachte viele verschiedene Blechblasinstrumente mit, auf denen er jeweils die Tonerzeugung und Spielweise demonstrierte. Er bereicherte den Unterricht mit Geschichten über Entstehung und Bau der einzelnen Instrumente und gab auch einige Anekdoten aus seiner Kindheit zum Besten, die etwa von einer selbst gebauten Schlauchtrompete handelten, für deren Bau er „Mutters Küchentrichter ausgeliehen hatte“. Besonders viel Freude kam auf, als Herr Bethke sein Hauptinstrument, die Posaune, zum Imitieren von Tierstimmen nutzte. Abwechselnd klang sie dann wie ein kläffender Hund, eine gackernde Henne oder ein quakender Frosch. Dafür erntete er großen Beifall. Die Stunde besaß großen Aufforderungscharakter, denn alle Instrumente (Fanfare, Trompete, Waldhorn, Tenorhorn, Posaune, Tuba) konnten von den Schülern ausprobiert werden. Als besonders begabt erwies sich Sebastian aus der Klasse 7d, der selbst der großen Tuba schöne Töne zu entlocken vermochte. Herr Bethke empfahl ihm unbedingt, sich schnell bei der Musikschule anzumelden. Auch Vivian, Leticia, Bahaa und Philipp probierten sehr eifrig und hatten viel Spaß beim Spielen auf den Blechblasinstrumenten. Auch ihnen attestierte der Fachmann großes Talent. Zum Abschluss und als Höhepunkt dieser kurzweiligen 90 Minuten spielte uns Herr Bethke den „Pink Panther“ auf seiner Posaune vor, zu dem alle rhythmisch schnipsten. Alle Schüler hatten große Freude am Hören, Sehen und Musizieren.

Dankeschön, Herr Bethke, für diese gelungene Veranstaltung!

Sörine Selle, Musiklehrerin

 
Gelungener Start in den Ganztag PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. November 2010 um 14:23 Uhr

Mit Beginn dieses Schuljahres 2010/2011 hat sich unsere Schule mit all ihren Beteiligten – SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Schulträger – der Herausforderung eines Ganztagsprofils gestellt und mit vielen Ideen und der Bereitschaft zum Engagement die ersten Wochen erfolgreich gemeistert. Vor allem die offene Ganztagsschule fordert ein attraktives, regelmäßiges Angebot, dass die Jugendlichen anspricht und zum Mitmachen animiert. Inzwischen haben sich 33 verschiedene Arbeitsgemeinschaften fest etabliert, die eine breite Palette von Interessen und Freizeitaktivitäten umfassen und erfüllen: von künstlerischen Angeboten wie Klavier, Töpfern, Chor, Graffiti über wissenschaftliche Betätigungsfelder wie Computerkurs, Mikroskopieren oder naturwissenschaftliche Experimente bis hin zu sozialen Projekten wie Schülerclub oder Mediation. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die sportlichen Angebote, die durch die rege Teilnahme unsere Sporthalle an den Rand ihrer Kapazitäten führen. Sowohl Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I als auch II nehmen am Ganztagsleben unserer Schule teil. Möglich wird diese Vielfalt im Wochenplan (siehe Homepage Startseite/Link Schule) nur durch engagierte Akteure, die sich auf unterschiedlicher Basis mit ihren Fähigkeiten und Angeboten einbringen. So stehen neben Lehrerinnen und Lehrern unserer Schule auch Eltern und außerschulische Partner wie die Jugendfreizeiteinrichtung Kleinmachnow und das American Footballteam der FA-Jets für die Durchführung der Arbeitsgemeinschaften bereit. Natürlich befinden wir uns nach wie vor im Prozess des Aufbaus unseres Ganztagsbetriebs, bemühen uns weiter um interessante, ansprechende Angebote für unseren Nachmittagsbereich und wollen mit den Ergebnissen und erlerntem Können bei verschiedenen Gelegenheiten auch die Öffentlichkeit überraschen.

 
Auch in der Regionalrunde „Spielend Russisch lernen“ erfolgreich PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. November 2010 um 14:21 Uhr

kreisNachdem Ephraim Oelert (11b) und Tobias Freitag (12b) am 24.März dieses Jahres als Sieger des Schulwettbewerbs hervorgingen, nahmen sie an der Regionalrunde teil, die am 6. Oktober  im Werderaner Gymnasium stattfand. 10 Mannschaften wetteiferten um die begehrten Fahrkarten für das Finale in Gelsenkirchen. Die Sieger dort gewannen eine Reise nach Moskau und Sankt Petersburg. Ein Spiel auf Schalke stand auch auf dem Programm.

Drei anstrengende Runden, die ein hohes Maß an Konzentration besonders von dem Schüler ohne Russischkenntnisse forderten, mussten Ephraim und Tobias spielen. Am Ende belegten sie den undankbaren 4. Platz. Die Enttäuschung, zweimal knapp unter-legen zu sein, verflog sehr schnell, denn es gab für jeden Mitstreiter tolle Preise und eigentlich waren alle Gewinner. Sie gewannen mehr Wissen, Erfahrungen, sich im Wettstreit zu messen und Spaß hat es auch gemacht.

Beide freuen sich schon auf nächstes Jahr. Dann heißt es an unserer Schule erneut
„Spielend Russisch lernen“!

J. Dettmann
(Russischlehrerin)

 
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