Maxim Gorki Gesamtschule Kleinmachnow
Die Geschichte um den bevorstehenden Schüleraustausch PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. April 2011 um 18:18 Uhr

amerikaVor zwei Jahren fragte uns unserer Englischlehrerin, Frau Rumpel, ob wir Interesse an einem Schüleraustausch nach Amerika hätten. Wir wussten schon vorher von einem Austausch, der von unserer Lehrerin mit den damaligen 11. und 12. Klassen an die Lakeside High School durchgeführt wurde. Louisa und ich, Saskia,  guckten uns an, lächelten und meldeten uns spontan.Schon bald gab es regelmäßige Treffen nach der Schule, wo auch Schüler aus der Oberstufe und Parallelklassen dabei waren. Mit der Zeit wurden wir immer mehr Schüler. Wir besprachen Alltagssituationen und vieles Organisatorisches. Leider gab es auch Komplikationen mit der Austauschschule und so wurde unser Vorhaben zwischenzeitlich abgesagt. Unsere Vorfreude war sogleich dahin und wir waren alle sehr traurig. Hin und wieder gab es kleine Lichtblicke auf eine doch stattfindende Reise. Im Endeffekt waren Louisa und ich die einzigen, die den Glauben an das Projekt nicht verloren haben.

Dann plötzlich im September 2010 kam Frau Rumpel mit einem strahlenden Lächeln zu uns und erzählte aufgewühlt und glücklich: ,, Unser Austausch findet statt! ‘‘.  Somit hieß es für uns, schnell neue Mitglieder zu finden. Wir freuten uns über die erstes beiden Jungs, Julian und Christoph. Durch weitere Überzeugungsgespräche meldeten sich immer mehr Schüler, die sich spontan dafür entschieden hatten, an solch einem einzigartigen Unternehmen teil zu nehmen. Frau Rumpel führte ein Casting durch, um die 10 geeignetsten Schüler in die Gruppe zu integrieren. Nun besteht unser Team aus 10 Mitgliedern: Dustin Bast, Arne Wipplinger, Janine Maraschi, Florian Resch, Niklas Kollat, Nora Wuttke, Saskia Merkel, Louisa Hahn, Julian Larisch und Christoph Schubert aus der jetzigen 11b und 12a.

Jeden Montag um 18 Uhr findet unser Atlanta Exchange Treffen zur intensiven Vorbereitung statt. Im Januar 2011 wurden uns unsere Austauschschüler vermittelt. Am selben Tag verschickten wir erste E-Mails und suchten Kontakt. Wir tauschten erste Interessen und Informationen in Englisch aus. Später erhielten wir unseren Tourenplan, den Frau Rumpel und Mrs Schultz aus Atlanta nach unseren Wünschen erstellt haben. Vormittags gehen wir in unsere Partnerschule, um den Unterricht unserer Gastgeber mit zu erleben. Am Nachmittag und Abend erfahren wir, wie unsere Partner ihre Zeit gestalten. Auch mit unserer Gruppe machen wir Besichtigungstouren zu berühmten Sehenswürdigkeiten wie das Coca Cola Museum und alle Einrichtungen um Martin Luther King herum. Am Wochenende stehen Events wie z.B. der Prom, der Jahresabschlussball an der Lakeside High School oder Unternehmungen mit der Gastfamilie an. Um alles für die Zukunft fest zu halten, werden wir ein Videotagebuch sowie normale Tagebücher und sonstige Aufzeichnungen führen.

Wir sind alle sehr gespannt und aufgeregt wegen der bevorstehenden Reise, die unser Leben maßgeblich verändern wird. Und bald heißt es für 3 Wochen: ,, Goodbye Kleinmachnow and Atlanta here we come‘‘

Louisa Hahn, Saskia Merkel Kl. 11b

 
Eine grüne Aktion, viel Aufregung und - ein Preis! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. April 2011 um 18:19 Uhr

gruenIm Oktober 2010 rief der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg e.V. zu einem Schülerwettbewerb unter dem Motto

„Unser Schulhof – wir sehen grün“

auf. In der Ausschreibung hieß es u.a.: „Gerade im Hinblick auf den Ausbau der Ganztagsschulen rückt der eigene Schulhof verstärkt in den Fokus. Er soll Raum für die individuelle Förderung bieten und helfen, die Freizeit der Schüler kreativ zu gestalten.“ Vierzehn Schulen reichten bis Ende Februar ihre Wettbewerbsbeiträge ein.

Auch die Schülervertretung unserer Maxim-Gorki-Gesamtschule beschloss, eine Aktionsgruppe zu gründen, die die Vorbereitungen zur Teilnahme an diesem Wettbewerb organisieren und vor allem die Ideen in die Klassen tragen sollte. Neben dem Spaß daran, mal etwas Ausgefallenes und die ganze Schülerschaft Umfassendes auf die Beine zu stellen, spielten natürlich auch die vielen Veränderungen im Rahmen der Ganztagsentwicklung an unserer Schule eine Rolle, z.B. Nachmittagsangebote, Baumaßnahmen wie Schulanbau, Neubau einer Turnhalle, Umgestaltung des Schulhofes. Vor allem die Schülervertretung bringt sich in diesen Gestaltungsprozess aktiv ein, pflegt einen regelmäßigen und konstruktiven Kontakt zum Schulträger, der Gemeinde Kleinmachnow, und wurde nun für ihr Engagement belohnt! Unsere Schule belegte bei diesem Wettbewerb den zweiten Platz!

Der Preis – eine Baumpflanzung auf dem Schulgelände – wird nun gemeinsam mit einem Fachbetrieb und der Gemeindeverwaltung geplant und soll Symbol werden für Kreativität, Engagement und Lebensfreude an unserer Schule. Herzlichen Glückwunsch!

Katrin Schöning, Ganztagskoordinatorin

 
Skikursfahrt nach Südtirol PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 13. März 2011 um 12:06 Uhr

skiVom 12. bis 18. Februar 2011 war es endlich wieder soweit: wir Freunde des Wintersports fuhren nach Brixen. Nach einer anstrengenden Busfahrt errichten wir spät abends unser Hotel „Fernblick“. Es macht seinem Namen alle Ehre, denn wir hatten aus 1097m einen fantastischen Blick ins Tal nach Brixen. So genossen wir auch zum Frühstück und Abendbrot nicht nur die gute Südtiroler Küche, sondern auch die verschiedensten Wettererscheinungen vor einem herrlichen Bergpanorama. Nachdem alle ihre Ausrüstung hatten, ging es frohgemut auf die Piste. Doch oh Schreck, was machen meine Füße, fragten sich einige von uns, die das erste Mal auf den Brettern standen, die für andere die Welt bedeuten. Zum Glück gab es ja die drei erfahrenen Begleiter, die die anfänglichen unfreiwilligen Erfahrungen mit dem neuen Sportgerät und dem Schnee sehr schnell in geordnete Bewegungsmuster führten. Natürlich blieb die Kontaktaufnahme zum Boden Bestandteil in der Ausbildung, aber der Anteil verringerte sich zusehend. Neben den freudigen Erlebnissen bei der immer besseren Beherrschung der Bretter verbunden mit enormen Adrenalinschüben waren uns die Pausen sehr willkommen. Erstens konnten wir die schöne Winterlandschaft in urigen Skihütten genießen. Aber zweitens war uns fast noch wichtiger: wir konnten uns ausruhen. Wer hätte das gedacht, dass das Skifahren so anstrengend sein kann. Erschwerend kam das Verhalten der Begleiter hinzu, die mit einem freundlichen Lächeln sich immer wieder neue Möglichkeiten des Skifahrens einfallen ließen und einige von uns zur Erschöpfung brachten. Dabei sah alles so leicht aus - bei den Lehrern. Am Ende waren trotz oder gerade wegen der „Quälerei“ alle Stolz auf ihre erbrachten Leistungen bei den Prüfungsfahrten. Beim abendlichen Tischtennis und Tischfußball war von den Anstrengungen des Tages nicht mehr viel zu merken und es wurde gerannt und gekämpft um jeden Ball. Die Dia- und Videoshow am letzten Abend zeigte noch einmal allen viele Eindrücke der Woche und es wuchs der Wunsch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

 
Lesewettbewerb in Beelitz PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 20. Februar 2011 um 20:39 Uhr

vorlesenAm 20.01.2011 fand der alljährliche Lesewettbewerb in Beelitz statt. Frau Bien-Massenberg kümmerte sich hier an unserer Schule um die Organisation und versorgte alle Interessierten mit Tipps und Informationen und Deutschlehrer halfen bei der Auswahl der Texte. 6 Schüler haben sich über Wochen intensiv auf diesen Lesewettbewerb vorbereitet. Spannende Geschichten und interessante Themen sollen die Jury überzeugen. Im Gymnasium in Beelitz fand der diesjährige Wettbewerb statt. Alle Jahrgangsstufen wurden einzeln für das Lesen aufgerufen. Die Spannung war riesengroß. Die geübten und erarbeiteten Texte wurden vorgetragen. Es war eine große Herausforderung beim Lesen auf Betonung und auf flüssige deutliche Aussprache zu achten und trotzdem Freude und Überzeugung dem Zuhörer zu vermitteln. Für den     7. Jahrgang startete Marie und Yanica. Sie mussten alles aufbieten und gegen ca. 15 Schüler aus anderen Schulen antreten. Julia und Kristina vertraten den 9. Jahrgang voller Elan – unter den kritischen Ohren der Zuhörern und der Jury. Jonas und Mirjam waren als Vertretung und zum Mut machen mitgefahren. Eine schöner Wettbewerb, der uns spannende Geschichten, Wettbewerb und gemeinsame Interessen näher gebracht hat.

 
Zeitreise in die DDR PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 30. Januar 2011 um 15:52 Uhr

geschichtsprojektWir, der 11. Jahrgang der Maxim-Gorki-Gesamtschule, nahmen im November am Geschichtsprojekt „Leben in der DDR" teil. Dieses Projekt wurde von Franziska Timm und Mario Neubert, zwei Schauspielern des Theaterschiffs Potsdam, durchgeführt. Unser Projekt startete am 02.11. in unserer Schule. Die Akteure stellten uns anhand eines in der DDR gemachten Fotos den jungen Thomas K. vor. Schließlich wurden wir in Gruppen eingeteilt und hatten die Aufgabe mithilfe eines typischen Gegenstandes aus der DDR einen bedeutsamen Augenblick in Thomas' Leben darzustellen. Außerdem führten wir ein Quiz durch, welcher unser Wissen über die DDR erweiterte und uns teilweise auch in Staunen versetzte.

Am 09.11 besuchten wir das Theaterschiff in Potsdam. Wir bekamen ein Stück aus Thomas' Leben aufgeführt, in welchem er von der Stasi verfolgt wurde und nur über Telefon einen behutsamen Kontakt mit seiner Freundin Sabine wagen konnte. Jedoch wurden die Gespräche heimlich aufgenommen und Thomas und Sabine gerieten in einen Strang voller Verzweiflung bis hin zum Selbstmord Sabines, welcher jedoch zum Schluss des Stückes nicht eindeutig war. Nach dem Theaterstück führten wir eine Diskussionsrunde durch, in der wir Fragen stellen und Meinungen äußern konnten. Schwerpunkte dabei waren die Spionage der Stasi, der Alltag eines DDR- Bürgers und die Unterschiede zwischen dem Leben im Osten und Westen Deutschlands.
Am 19.11 erhielten wir Besuch vom Zeitzeugen Mario Rollig, welcher in Begleitung seiner Hündin „Dafne" kam. Mario Rollig ist in der DDR geboren und aufgewachsen. Seine Kindheit verlief unbeschwert, doch dies änderte sich mit dem Beginn der Schulzeit. Er fing an Fragen bezüglich der DDR zu stellen und äußerte sich im Unterschied zu seinen Mitschülern, offen über die Probleme von Ost und West. Er berichtete von seinem gescheiterten Fluchtversuch in den Westen und schließlich von seinem Gefängnisaufenthalt. Aufmerksam folgten wir seinen Erzählungen, wobei wir emotional berührt wurden und einen besseren Eindruck vom Leben in der DDR erhielten. Insgesamt war das DDR-Projekt äußerst erfolgreich. Wir, die Schüler der 11. Klassen, hatten Freude daran, in der Vergangenheit der deutschen Geschichte zu stöbern und dabei viel Neues zu lernen.

Linda Bernhard, Albulena Krasniqi, Klasse 11a

 
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